Dieses Gericht kenne ich noch aus meiner Kindheit und wollte es unbedingt mal wieder genießen. Der gebackene Blumenkohl ist außerdem ein Klassiker auf den Weihnachtsmärkten. Nur kostet dort eine Portion umgerechnet ein Vermögen und die vegane Variante wird man dort vergeblich suchen.

Eigentlich sind selbstfrittierte Gerichte nicht mein Ding, aber ich musste endlich meine Kindheitserinnerung auffrischen und geschmeckt hat es natürlich auch.

Blumenkohl im Bierteig
Blumenkohl im Bierteig

Ich habe für ca. 3 Portionen verwendet:

1 großer Blumenkohlkopf

Für den Teig:

250 g Mehl

1 Flasche alkoholfreies Bier (0,33 l)

Salz

Öl zum ausbacken

Zubereitung:

Blumenkohl waschen, Blätter und Strunk herausschneiden. Ich habe den Blumenkohl im ganzen in wenig Wasser bei geschlossenem Deckel ca. 15 Minuten gedünstet. Man kann aber auch genauso gut die Röschen abteilen, oder einfach tiefgekühlten Blumenkohl verwenden. Hierfür bitte die Garzeit verkürzen. Kochwasser aufheben.

Für den Teig Mehl in eine Schüssel sieben. Mit dem Schneebesen das Bier langsam einrühren. Ebenso Salz unterrühren. Wenn der Teig zu fest ist, kann nach und nach etwas Blumenkohlwasser eingerührt werden. Maximal 50 ml sollten reichen. Der Teig sollte aber nicht zu flüssig sein, sonst werden die Blumenkohlröschen nicht genug umschlossen und der Teig fließt weg.

Zum Ausbacken kann man z. B. hocherhitzbares Bratöl nehmen. Dieses gibt es z. B. bei Edeka im Biosortiment. Öl in einem Topf erhitzen. Es darf nicht zu heiß sein, 160-175°C gilt als ideale Temperatur. Bei über 180°C bildet sich Acrylamid, welches im Verdacht steht, gesundheitsschädlich zu sein. Bei Temperaturen unter 160°C nimmt das Frittiergut allerdings zu viel Fett auf.

Ich habe das Fett im Topf erhitzt und zuerst ein Probestückchen hinein gegeben. Wenn der Teig im sprudelnden Fett nach kurzer zeit goldbraun herauskommt, ist die Temperatur ideal. Fertige Blumenkohlröschen auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.

Was wäre gebackener Blumenkohl ohne Kräuter- oder Knoblauchsoße? Richtig! Unvorstellbar! 🙂

Ich habe für die Soße Sojajoghurt mit Hafersahne verrührt. Kräuter und Knoblauch kann man ganz nach Gusto dazu geben. In meinem Tiefkühlfach befand sich Knoblauch, Basilikum und Dill… Und es hat geschmeckt! Die Soße einfach mit den Kräutern, Knoblauch und Salz abschmecken.

Als Beilage gab es Kartoffelecken aus dem Ofen.

500 g Kartoffeln in Achtel schneiden, mit Salz und etwas Öl in einer Schüssel vermischen und im Ofen auf einem Backblech bei 250°C ca. 20 Minuten backen.

Als Farbtupfer und Vitaminzusatz passt wunderbar Feldsalat.

Auch lecker im Bierteig: Brokkoli und Champignons.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

 

 

Beitragsbild: Shutterstock

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Kategorie: AllgemeinRezepte
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