Sie sind nicht nur als Pflanze mit farbenprächtigen Blüten schön anzusehen. In Lupinen steckt nämlich noch viel mehr. Sie sind eine tolle pflanzliche Eiweißquelle und eine echte Alternative für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren und dabei auf Soja verzichten müssen oder wollen, da Soja gentechnisch verändert sein kann und energieintensive Transportwege zurücklegen muss.

Lupine gehören zu den Hülsenfrüchten und zur gleichen Familie, wie z. B. Erbse, Kichererbse und Erdnuss. Ihr Einsatzgebiet reicht von Futter- und Gemüsepflanze bis hin zur Wild- und Zierpflanze. Darüber hinaus gibt es sogar einen Verein für die Förderung und Züchtung dieser Pflanze. Noch mehr interessante Informationen gibt es hier.

Eine kleine Auswahl an Lupinenprodukten findet man in Bioläden, wie z. B. Lupinengeschnetzeltes oder als ganzes Bratstück. Außerdem gibt es sie noch in Form von Mehl.
Ich habe das Geschnetzelte getestet und zwar mit angeschwitzten Zwiebeln und Möhren. Dazu kam das Geschnetzelte und etwas Brühe zum Dünsten. Abgeschmeckt habe ich das Ganze mit Hafersahne.

Noch viel besser hat mir allerdings die mediterrane Variante geschmeckt mit frischen Tomatenstücken und Basilikum. (Ebenfalls mit etwas Hafersahne abgeschmeckt.)Dazu gab es Vollkornfarfalle. Ebenso kann man aber auch Reis oder Kartoffeln dazu essen.

Viel Spaß und beim Ausprobieren! 🙂

2 comments

  • Guten Tag
    Können Sie mir sagen, ob man die unverarbeiteten Lupinensamen verwenden kann, wie man es z.B. mit Dörrbohnen macht? Ich finde dazu einfach keine Informationen. Vielen Dank, wenn Sie mir dazu einen Rat geben können.
    Freundliche Grüsse M. Hager

    • Guten Tag, wahrscheinlich kommt die Antwort etwas spät (Babypause), aber meines Wissens nach, kann man die Samen von Süßlupinen genauso verwenden, wie z. B. Dörrbohnen oder andere Hülsenfrüchte. Also einweichen über mehrere Stunden und anschließend kochen und dann nach Wunsch weiterverarbeiten.

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Lupinen – Toller Eiweißlieferant

Kategorie: Essen & Trinken
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