zwetschgenchutney

Eigentlich wollte ich den Artikel schon früher veröffentlichen, aber dann kam die Geburt meines wundervollen zweiten Kindes dazwischen! :-) Das Rezept gelingt aber auch genauso gut mit Pflaumen.

Und weiter geht es mit den Zwetschgen… Aus den Zwetschgen, die nicht sofort weggenascht oder zu Kuchen verarbeitet wurden, habe ich ein paar Gläser Zwetschgenchutney gemacht.
Dieses passt z. B. gut zu herzhaften Bratlingen, (veganem) Käse oder einfach zu rustikalem Brot, da es sehr süß ist. Man kann natürlich auch weniger Zucker nehmen, wenn man es nicht ganz so süß mag.

Ihr braucht für 5 Gläser á 160 g:

1 kg entsteinte Zwetschgen
3 – 6 Zwiebeln (je nach Größe, meine waren ziemlich klein, deswegen 6)
Öl zum Anschwitzen
Ca. 250 g brauner Zucker
200 ml dunkler Balsamicoessig
4 Nelken
2 Pimentkörner
1 TL Ingwerpulver
1/2 TL Kardamom, gemahlen
1/2 TL Muskatnuss, frisch gerieben

Zubereitung:
Zwetschgen waschen, halbieren, Stein entfernen und je nach Wunschgröße vierteln oder achteln. Zwiebeln pellen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel anschwitzen. Zwetschgenstücke dazu geben und kurz mit anschwitzen. Zucker und Essig hinzufügen und alles kurz aufkochen und dann bei niedriger Temperatur einreduzieren lassen. Das hat bei mir ca. 1 Stunde gedauert.
Nelken und Pimentkörner im Mörser fein zerkleinern. Mit den übrigen Gewürzen zum Chutney geben. Das heiße Chutney in saubere und heiß ausgespülte Gläser geben und sofort verschließen.

Die Gewürze lassen sich natürlich je nach Geschmack variieren. Wer gerne Ingwer mag, kann noch etwas großzügiger damit würzen. Für die kommende Herbst- und Weihnachtszeit passt auf jeden Fall auch eine gewisse Zimtnote.

Viel Spaß beim Ausprobieren! :-)

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Zwetschgen-Chutney

Kategorie: AllgemeinEssen & TrinkenRezepte
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